7. – 14. Dezember: 50 JAHRE COL-ART

DER PROJEKTRAUM VENTILATOR PRÄSENTIERT BERLIN: 50 JAHRE COL-ART!

Die internationale Kunstbewegung koordinierter Kollektivkunst COL-ART feiert 2018 ihr fünfzigjähriges Jubiläum ! Sie war in diesem Jahr bereits im April präsent im Stadtmuseum von CUERNAVACA (Mexico), im Juli in der grössten Galerie von BERN, dem Tramdepot (Schweiz), im Griesbräu von MURNAU (wo 1911 der „blaue Reiter“ geboren wurde (Kandinski, Gabriele Münter, Franz Marc u.a.) und jetzt präsentieren wir diese bedeutende Kunstbewegung erstmals etwas ausführlicher in BERLIN:

GEÖFFNET 8., 9. 10., 11. 12. und 13. Dezember von 16h00 bis 20h00
VERNISSAGE 7. Dezember  ab 19h00
FINISSAGE 14. Dezember ab 20h00

 

Der Schweizer Maler und Schriftsteller Marc Kuhn, Begründer der Col-Art-Bewegung, und seine Gattin Rossana Duran, renommierte mexikanische Kunstmalerin, sind anwesend und wollen – gemeinsam mit Berliner Kunstschaffenden- eine grosse Col-Art-Leinwand entstehen lassen, im der alle Kunststile, alle Generationen willkommen sind.
Ausgestellt werden wertvolle historische Col-Art-Drucke aus den Jahren 1968 bis 1972, als auch solche aus den vergangenen 12 Jahren.
Bis zum heutigen Tag haben rund 400 professionelle Künstler und 4’000 Laien aus über 40 Ländern sich an Col-Art-Werken beteiligt, unter ihnen auch „grosse Namen“ wie Josef Beuys, Richard P. Lohse, Cisco Jimenez, Emilio Machado. Sibylle Bross…

Neben den Künstlern des Projektraums Ventilator erhalten wir für unsere Events in Berlin auch hilfreiche Unterstützung durch folgende Kunstschaffende: Inox Kapell, Janne Bender und Regula Heinzelmann, alle als Freunde mit unserer Col-Art-Bewegung eng verbunden.

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Announcement – Ventilator is shutting down in January 2019

The Ventilator collective came together 4 years ago. We organized group exhibitions open for all kind of artists. We offered the space for free to all kind of artists so they could have an exhibition. If needed we supported them with the production of the exhibition (flyers, Vernissage, pr). Every 2 weeks another exhibition, for 4 years… can you imagine how many wonderful artworks and people came together in our small space over the time? For us – the Ventilator team – it was a pleasure and privilege to invest our time & money in the space. Unfortunately the rent for the space will be raised 200% from what we are paying now.
Out of very trivial reasons we are forced to give up the space until January 2019. We thank everybody who participated, supported or simply enjoyed the space. It was a great time. There will be exhibitions until December 2018. We hope to see many of you there. Let us make the best out of the last months.

Alex Tennigkeit and Kathrin Landa (curators) – The Century Bar (1920-2020)

Die Jahrhundert-Bar (1920-2020) / The Century Bar (1920-2020)

Mit Künstlerinnen des MNW und Gästen* / with MNW- members and guests*.

Joannie Baumgärtner*, Fritz Bornstück*, Steffi Dost, Mareike Drobny*, Isabelle Dutoit, Zohar Fraiman, Marie Gold, Franziska Guettler, Nina K. Jurk, Heike Kelter, Michael Kirkham*, Marianna Krueger, Kathrin Landa, Verena Landau, Corinne von Lebusa, Catherine Lorent, Rosa Loy, Florence Obrecht*, Justine Otto, Axel Pahlavi*, Gudrun Petersdorff, Maria Sainz Rueda, Julia Rüther, Ann-Katrin Schaffner, Sophia Schama, Moritz Schleime*, Eva Schwab, Bettina Sellmann, Tanja Selzer, Caro Suerkemper, Alex Tennigkeit, Kathrin Thiele, Miriam Vlaming

Eröffnung / Opening: 27.09.2018, 19 Uhr / 7 pm – open end
Dauer / duration: 27.09.2018 – 07.10.2018

MNW
http://www.malerinnennetzwerk.com
Projektraum Ventilator
https://ventilator.blog/

Öffnungszeiten / open: 28.-30.09.2018: 14-18 Uhr; 6.& 7.10.: 14-18 Uhr & nach tel. Vereinbarung / by appointment: 0172/ 7467225

 

Die Ausstellung Die Jahrhundert-Bar (1920-2020) ist eine Hommage an den expressionistischen Film der frühen 1920er Jahre. In einer experimentellen Rauminstallation zeigen Künstlerinnen des MalerinnenNetzWerks Berlin-Leipzig und sieben Gastkünstler*innen ihre Arbeiten.

Den Betrachter erwartet dabei keineswegs ‚nur’ expressionistische Malerei. Vielmehr wird der Expressionismus als Motiv bzw. als atmosphärisches Ausdrucksmittel aufgegriffen, wie dies auch beim expressionistischen Film der Fall war. Überdies werden in den gezeigten Arbeiten heutige Konflikte, wie das Auseinanderdriften der Gesellschaft, der politische Rechtsruck, die immer noch herrschende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, verhandelt.

Eine modulare, speziell für den Ausstellungsraum geschaffene Konstruktion aus spitzen Dreiecken lässt verschachtelte Kabinette und verschiedenartige Durchgänge entstehen und in Anlehnung an damalige Filmkulissen sind fiktive Schatten direkt auf die Wand gemalt. Der in Kooperation mit Joannie Baumgärtner gestaltete Ausstellungsraum wird zur expressionistischen Matrix, welche den etwa 30 monochromen bis schwarz-weissen Arbeiten einen gemeinsamen, architektonisch verdichteten Rahmen gibt.

 

„Die Nerven der Welt sind krank!“

Um 1920 hatte sich der Expressionismus bereits in Malerei, Literatur und Theater etabliert und sollte nun im jungen Medium Film zu einer neuen Kunstform gedeihen. „Das Filmbild muß Graphik werden“, formulierte einer an dem Film „Das Cabinet des Dr. Caligari“ beteiligten Architekten. So unterstreichen gezeichnete Dekors und Schatten Unwirklichkeit und Horror der Handlung. Diese expressive Formensprache schien zudem gut geeignet, um die nach wie vor präsenten Kriegstraumata zu verarbeiten. Meist spielten düstere Inhalte, wie das wiederkehrende Motiv des Wahnsinns eine zentrale Rolle – besonders deutlich in dem Film „Nerven“ von 1919, in welchem der geisteskranke Roloff verkündet: „Die Nerven der Welt sind krank!“ Der herangezogene Psychiater listet folgende Gründe für die Entstehung von Geisteskrankheiten auf: Die fortschreitende Zivilisation, der Kampf ums Dasein, Angst und Schrecken des Krieges, die Sünden der Eltern.

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Inbal Mizrach – Not So Still Life – Painting Exhibition

Inbal Mizrach´s painting evokes a sensation of color as matter, her subjects becoming almost physical, even creature like, through the expressive gestures of the paint itself. There is a re-organization of the space, as she serves the expressive, color-rich modernized classical subject matter of hunted game, portraiture and more, with a sensual, even and painful beauty.

Die Künstlerin spielt auf die klassischen Stillleben an, arrangiert die räumliche Ordnung der Gattung jedoch neu. Die expressiven Malefekte und kontrastreiche Farbauswahl assozieren eine sinnliche jedoch schmerzhafte Schönheit.

Fri, 24th: 19:00 -22:00, Opening Night
Sat, 25th, 14:00 – 17:00
Sun 26th, 14:00 – 17:00
Wed 29th, 19:00 – 22:00, Closing Event